Kirche vor Ort

Drei Firmlinge für die Altstadt

Redaktion am 20.01.2025

Info Icon Foto: Andrew Otto
v.l.n.r.: Pfarrer Dr. Michael Bär, Ferdinand Haas, Elias Zanella, Gemeindereferentin Julia Weidinger

Im Rahmen eines Gottesdienstes zu Ehren des Heiligen Sebastian hat Pfarrer Dr. Michael Bär der Gemeinde die drei Firmlinge der Altstadt für das Jahr 2025 vorgestellt.

Im Rah­men eines Got­tes­diens­tes zu Ehren des Hei­li­gen Sebas­ti­an hat Pfar­rer Dr. Micha­el Bär der Gemein­de die drei Firm­lin­ge der Alt­stadt für das Jahr 2025 vor­ge­stellt. Jose­pha Fuchs (fehl­te wegen Krank­heit), Fer­di­nand Haas und Eli­as Zanella wer­den heu­er am Sams­tag, den 5. Juli um 14.00 Uhr im Hohen Dom das Sakra­ment der Fir­mung emp­fan­gen. Vor­be­rei­tet wer­den die ins­ge­samt 135 Firm­lin­ge des Pas­to­ra­len Rau­mes Pas­sau durch das Firm­team, in dem jede Pfar­rei durch eine Seel­sor­ge­rin oder einen Seel­sor­ger ver­tre­ten ist. Im Pfarr­ver­band Alt­stadt ist dies die Gemein­de­re­fe­ren­tin Julia Weidinger. 

Das Sakra­ment der Fir­mung durch Hand­auf­le­gung und Sal­bung spen­den im Auf­trag des Bischofs Dom­propst Dr. Micha­el Bär und Dom­ka­pi­tu­lar Dr. Anton Spreit­zer. Auf­grund der erfreu­lich gro­ßen Zahl der Firm­lin­ge wer­den zwei Grup­pen gebil­det, die ers­te wird um 9.00 Uhr, die zwei­te um 14.00 Uhr gefirmt. Der Hei­li­ge Sebas­ti­an, des­sen Gedenk­tag am 20. Janu­ar gefei­ert wird, spielt für die Stadt­pfarr­kir­che Sankt Paul eine bedeu­ten­de Rol­le. Ende der 1680er Jah­re spen­de­te Fürst­bi­schof Sebas­ti­an von Pöt­ting gemein­sam mit der Sebas­tia­ni-Bru­der­schaft den Sei­ten­al­tar zu Ehren des Hei­li­gen Sebas­ti­an. Er wur­de als der gro­ße Pest­hei­li­ge seit dem Mit­tel­al­ter ver­ehrt. Die Werk­tags­ka­pel­le von Sankt Paul trägt eben­falls sei­nen Namen (sie­he Foto). 

Die Pfei­le durch die der römi­sche Sol­dat das Mar­ty­ri­um erlit­ten hat, wur­den seit jeher gedeu­tet als Sym­bo­le der Anste­ckung durch die töd­li­che Pesti­lenz. Pfar­rer Bär beton­te, dass auch heu­te der Glau­be bei der Hei­lung von Krank­hei­ten ent­schei­den­de Bedeu­tung habe und gera­de die Seel­sor­ge für Kran­ke – neben der medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Beglei­tung – unver­zicht­bar sei. Das Sakra­ment der Fir­mung für die Jugend­li­chen erwei­se sich eben­falls als heil­sa­me, see­li­sche Stär­kung in den schwie­ri­gen Jah­ren des Erwachsenwerdens.

Text: Dr. Micha­el Bär

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