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Taufe

Was ist die Taufe?


Die Taufe ist ein sog. Initiationssakrament, d.h. sie führt in die Gemeinschaft der Kirche ein. Durch die Taufe werden die Täuflinge zu Kindern Gottes. Als das erste und wichtigste Sakrament hinterlässt die Taufe ein unauslöschliches Zeichen der Würde der Gotteskindschaft. In der Regel empfangen kleine Kinder einige Monate nach ihrer Geburt dieses Sakrament. Erwachsene werden nach einem ca. einjährigen Katechumenat, einem Glaubenskurs, getauft.


Was muss ich bei der Taufe beachten?

Zuständig für die Taufe Ihres Kindes ist zunächst die katholische Pfarrei, in der sich Ihr Wohnsitz befindet. Wenn Sie Ihr Kind in einer anderen Pfarrei taufen lassen wollen, müssen Sie zunächst Kontakt mit dem für Sie zuständigen Pfarrer aufnehmen. Er wird Ihnen in diesem Fall einen sog. "Entlass-Schein" ausstellen, den Sie dann dem Taufpfarramt vorlegen, um zu zeigen, dass der zuständige Pfarrer mit einer auswärtigen Taufe einverstanden ist. Bitte beachten Sie, dass eine Taufe nicht im Freien oder in einem Gewässer gespendet werden kann, sondern nur in einem Kirchenraum mit Taufprivileg, in der Regel die Pfarrkirche, wo sich der Taufstein befindet.
Um einen Termin für die Taufe zu vereinbaren, nehmen Sie bitte mindestens vier Wochen vor einem Wunschtermin zunächst Kontakt mit dem Pfarrbüro auf (Pfarrsekretärin Frau Elvira Baier, Tel.: 0851 2372) und lassen Sie prüfen, ob Ort und Zeit möglich sind. Tauftage sind der Samstagnachmittag und der Sonntagvormittag nach der Heiligen Messe (oder gerne auch während der Heiligen Messe). Mögliche Tauforte sind die Stadtpfarrkirche Sankt Paul, die Andreaskapelle im Domhof neben dem Dom Sankt Stephan oder die Universitätskirche Sankt Nikola. Taufpriester ist Pfarrer Dr. Michael Bär oder Pfarrvikar Christian Fröschl, es ist auch möglich einen auswärtigen Priester oder Diakon zur Taufe heranzuziehen. Zur Vorbereitung der Taufe ist eine Taufanmeldung im Pfarrbüro abzuholen und entsprechend ausgefüllt zurückzubringen. Benötigt wird hierzu auch eine amtliche Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke. Der Taufpriester vereinbart mit Ihnen ein Taufgespräch, in dem die theologische Bedeutung und die Liturgie der Taufe erläutert werden. Dieses Taufgespräch findet in der Regel einige Tage vor der Taufe bei Ihnen zuhause statt. Der Taufpate bzw. die Taufpatin muss römisch-katholischen Bekenntnisses sein und darf nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten sein. Ein Nicht-Katholik kann nicht Pate sein, allenfalls zusätzlich zu einem Paten Taufzeuge. Gehört der Taufpate bzw. die Taufpatin nicht der Tauf-Pfarrei an, muss er oder sie sich in seiner oder ihrer Wohnsitzpfarrei eine sogenannte "Patenbescheinigung" besorgen und dem Pfarrbüro vorlegen. Für die musikalische Gestaltung der Taufe sind die Eltern verantwortlich, das Pfarrbüro kann Empfehlungen aussprechen.


Informationen zum Sakrament der Taufe und auch der Taufe von Erwachsenen erhalten Sie im Bischöflichen Seelsorgeamt.

Wir freuen uns mit Ihnen über die Geburt Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes und gratulieren Ihnen dazu sehr herzlich!

Viel Freude bei der Vorbereitung des Tauftages!