Dekan Dr. Michael Bär konnte an die hundert Wallfahrerinnen und Wallfahrer begrüßen, darunter viele Mitglieder der Marianischen Bürgerkongregation mit ihrem Präfekten Wilhelm Stemplinger.
Bär erinnerte an das Ende des Zweiten Weltkrieges, das 80 Jahre zurückliegt. Weil Passau von größeren Zerstörungen verschont blieb, erneuerte die Stadt ein uraltes Gelöbnis, das auf den Sieg des christlichen Heeres gegen die Türken am Kahlenberg bei Wien im Jahre 1683 zurückgeht.
Pfarrer Bär erwähnte auch das Heilige Jahr, tags zuvor erst war eine große Buswallfahrergruppe aus dem Bistum Passau aus Rom heimgekehrt.
Auf dem Mariahilfberg empfing Pater Jakob, der Wallfahrtsrektor mit zahlreichen Ministranten die Pilgergruppe und betete mit ihr eine Andacht mit eucharistischem Segen. In der Predigt erzählte er aus seinen seelsorgerlichen Erfahrungen. Viele Gläubige wenden sich an die Gottesmutter Maria, bestürmen sie gleichsam mit ihren Gebeten und erfahren Heil. Pater Jakob ermunterte die Gläubigen, sich vertrauensvoll an Maria zu wenden, darin nicht nachzulassen und vor allem die Gnade des Heiligen Jahres zu nutzen, um im Glauben vorwärts zu kommen und sei es auch nur in kleinen Schritten.
Der Mariahilfer Chor unter der Leitung der stellvertretenden Domkapellmeisterin Brigitte Fruth begleitete die Andacht mit zu Herzen gehenden Gesängen. Das Blasensemble um Michael Beck sorgte für einen feierlichen kirchenmusikalischen Rahmen.
Dr. Bär dankte allen, die das uralte Passauer Gebetsversprechen auch heuer wieder begeistert eingelöst haben.
Text: Michael Bär



