Fast 40 Junggebliebene, darunter auch Pfarrvikar Christian Fröschl, schlossen sich der Fahrt auf Einladung des Pfarrverbandes an. Pfarrer Dr. Michael Bär hatte die Idee der Treffleiterinnen Gudrun Forster-Feucht und Heidi Eser flugs in ein Nachmittagsprogramm umgesetzt. Zunächst führte Dr. Bär durch die schönste Marienkirche Bayerns, wie sie genannt wird. Auf dem Foto hilft er der Gruppe, die berühmte Aldersbacher Schwalbe im Deckenfresko der Geburt Christi zu finden.
Das geniale Zusammenwirken der Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam mit der Bildhauerwerkstatt von Sankt Nikola mit Joseph Matthias Götz und Joseph Deutschmann hat ein Werk geschaffen, das alle staunen ließ angesichts der dekorativen, hochbarocken Pracht, die nun in neuem Glanz erstrahlte.
Die Zisterzienserabtei unter Abt Theobald I. scheute in den 1720er Jahren keine Kosten, um den Innenraum der im Langhaus neugebauten Stiftskirche auszuschmücken. Der einstmals geltende, auf Bernhard von Clairvaux zurückgehende Grundsatz der absoluten baulichen Bescheidenheit des Ordens wurde dabei nicht mehr beachtet.
Pfarrer Sebastian Wild von Aldersbach, der großen Anteil am Erfolg der sechs Jahre währenden Renovierung der Kirche trug, stieß überraschend zur Passauer Gruppe und begrüßte sie herzlich. Die Mesnerin öffnete die sonst verschlossene Tür in die Sakristei mit ihren herrlichen Intarsienschränken.
Im Chorgestühl feierte man eine festliche Maiandacht und schloss den erlebnisreichen Nachmittag mit einer Brotzeit im Gasthaus Mayerhofer.
Text: Michael Bär



