Ein Opferstock neben dem Schaufenster bittet um eine Spende für ein brasilianisches Kinder-Projekt in der Hafenstadt Recife, Metropole des Bundesstaates Pernambuco mit 1,6 Millionen Einwohnern. 2.700 Euro an Spenden fanden sich im zurückliegenden Jahr darin. Anna-Katharina Eser und Pfarrer Dr. Michael Bär freuten sich sehr über die Großherzigkeit der Gläubigen und leiten die Gelder zu 100 Prozent an das Hilfsprojekt weiter.
Im Armenviertel Telmosa arbeitet die Ordensschwester Aurieta D. Xenofonte seit mehr als 30 Jahren mit Kindern und Jugendlichen. Das Projekt „Turma do Flau“ legt großen Wert auf die schulische Begleitung der Kinder und Jugendlichen. Nur durch die intensive Förderung der Bildungsarbeit haben die Kinder eine Chance für die Zukunft. Neben den klassischen Unterrichtsfächern wird vor allem auch Tanz- und Theaterunterricht erteilt. Dadurch erfahren die Kinder und Jugendlichen ihre kreativen Fähigkeiten und Talente und stärken ihr Selbstwertgefühl.
Im Hintergrund des Fotos sieht man Jesus im weißen Gewand über das Gleichnis von der vielfältigen Saat predigen (Mt 13,1−23). Jeder Cent, der für die bedürftigen Kinder und Jugendlichen in Recife gegeben wird, ist Saat, die auf fruchtbaren Boden fällt und wertvolle Frucht bringt, so dass die Kinder vor einem Schicksal auf der Straße bewahrt und für ein menschenwürdiges Leben gestärkt werden.
Foto: Michael Bär



