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Maristenpater Dr. Alois Greiler von der Passauer Maristenkommunität neben der Votivkirche ist ein weitum begehrter Exerzitienmeister, so auch bei den St. Josephschwestern, die in Skandinavien, in Dänemark und Norwegen tätig sind.
Im Sommer dieses Jahres trat Pater Greiler wieder eine Nordlandreise an und berichtete darüber bei den Altstadtsenioren von „Jung und Alt“.
„Wie geht es der katholischen Kirche in Dänemark und Norwegen?“ war Greilers Frage. Sie ist in den beiden Ländern, die traditionell vom Protestantismus geprägt sind, eine winzige Minderheit und macht nur 0,6 Prozent der Bevölkerung aus. Trifft man trotzdem auf Katholiken, dann handelt es sich um Konvertiten aus der evangelischen Kirche oder um Ausländer, vor allem Philippinen, die sich als günstige Hilfskräfte im Land aufhalten.
Die St. Josephschwestern, deren Zahl leider stark zurückgeht, haben sich vor allem um den Bau und die Betreuung von Krankenhäusern verdient gemacht und dadurch das Ansehen der katholischen Kirche enorm positiv beeinflusst. In früheren Zeiten beargwöhnten die skandinavischen Staaten die katholische Kirche und ließen sie teilweise verbieten.
Die Katholiken, so Greiler, stärkt vor allem die Zugehörigkeit zur katholischen Weltkirche den Rücken. Die Wahl von Papst Leo XIV. war auch im Norden ein wichtiges Thema der Nachrichten.
Hochinteressiert lauschten die Senioren den Ausführungen von Pater Greiler, der seinen Vortrag mit einem spirituellen Blick auf den Heiligen Joseph beendete. Dieser stille Heilige im Hintergrund, ein Handwerker, war ein aktiver, zupackender Mensch, der nicht viel redete, sondern heilsam handelte. Der Heilige Joseph, Patron der Josephschwestern, wird so zu einem wertvollen Fürsprecher der katholischen Kirche im Norden Europas.
Gudrun Forster-Feucht bedankte sich bei Pater Greiler und lud zusammen mit Heidi Eser zu Kaffee, Kuchen und leckeren Broten ein. Max Ehrl sorgte mit seiner Zugharmonie für bayerische Töne und Elfi Ehrl brachte die Gemeinschaft mit einem lustigen Sketch zum Lachen.
Text: Michael Bär



