Foto: Dr. Roland Feucht
Frau Helgard Gillitzer, Biologin aus Vilshofen, hat rechtzeitig zur Schwammerlsaison den Damen und Herren von Jung und Alt im Pfarrverband Altstadt wichtige Informationen gegeben. Gehören jetzt die Pilze zu den Pflanzen oder zu den Tieren?
Diese Frage beantwortete die Referentin mit einem sowohl als auch. Doch eigentlich leben sie in einer eigenen Welt, die Anteile von Flora und Fauna besitzt.
Nur die wenigsten der ca. 10.000 Pilzarten seien sehr schmackhaft und ebenso wenige sehr giftig. Doch auf die zehn Giftigsten wies Frau Gillitzer besonders hin, vor allem, wenn sie leicht mit essbaren Pilzen verwechselt werden können.
Die zahlreichen Gäste, die sich in Sankt Max im Raum Andreas trafen, hörten den Ausführungen interessiert zu und ließen sich zwischendurch Kaffee und Zwetschgendatschi schmecken, kredenzt von Gudrun Forster-Feucht und Heidi Eser, den beiden Leiterinnen des Clubs. Pfarrvikar Christian Fröschl und Pfarrer Dr. Michael Bär waren ebenfalls unter den Gästen und ganz Ohr, werden ihnen doch in der Schwammerlsaison von eifrigen Sammlern manchmal eine leckere Portion Maronen oder Steinpilze spendiert. Dobernigl wird dieser edle Schwammerl im Bayerwald genannt, eine sprachliche Anleihe aus dem Tschechischen, das man etwa mit „guter Pilz“ übersetzen könnte.
Der Nachmittag bei „Jung und Alt“ lud ein zum Schwammerlsuchen und zum Schwammerlkochen, ideale Empfehlungen für den Küchen-Herbst.
Text: Michael Bär



